
| Der Fluch (1) Schatten über Port Hardy |
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Autor: |
Falk T. Puschmann |
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Produktion: |
innovative fiction / pop.de 2010 |
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Regie: |
Falk T. Puschmann |
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Musik: |
Dennis Schuster |
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Länge: |
66 Min.
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Mitwirkende: |
Glen Snider: Bert Stevens
Kate O'Conner: Sabrina Heuer
Cmd. Harris: Martin Sabel
Mr. Smith: Tobias Diakow
Bob Ramsy: René Wagner
Phil Carter: Carsten Wilhelm
Lt. Jeffreys: Horst Kurth
Insp. Fouler: Dirk Hardegen
Bellerophon: Falk T. Puschmann
Lt. Thomas: Kristen Schumann
Mathilda: Oda Plein
Henderson. Jörg Buchmüller
sowie Marco Ansing, Sönke Strohkark, Dennis Pauler, Mark
Kaczkowski, Ralf "Searge " Pappers, S. Baldrick, Stephan Winkowski,
Christian Hanke, Markus Raab, Dennis Schuster, Tabitha Hammer, Marta
Thor, Jan Boysen, David Mailänder, Dennis Horn, Kim Pfeiffer,
Joachim Klotz, Benjamin Plath, Marco Schülert und Matthias Nagel
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Inhalt: |
Als Bestsellerautor Glen Snider in den verschlafenen Ort Port Hardy im
Norden Vancouver Islands zieht, will er vor allem Vergessen. Doch vor
den ruhelosen Geistern der Vergangenheit gibt es kein entkommen. Ein
Ritualmord geschieht und hilflos müssen Glen und Sheriff Kate
O’Conner mit ansehen, wie das Grauen um sich greift und eine uralte Wahrheit ans Licht bringt. Und welche Rolle spielt der
amerikanische Katastrophenschutz bei der Sache? Die letzten Stunden von
Port Hardy haben begonnen!
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| Bemerkungen: |
Nachdem das junge Label "Innovative Fiction" bereits im vergangenen Jahr noch mit der Produktion "Experiment Zero"
auf sich aufmerksam machen konnte, legt man mit der Auftaktfolge zur
Miniserie "Der Fluch" nun ein weiteres Hörspiel vor.
Diesmal bewegt man sich im Mystery-Genre und erzählt eine
Geschichte, die stilistisch an amerikanische TV-Serien dieser Sparte
angelehnt ist. Es gelingt, typische Elemente einzubinden, dabei aber
mehr als die bloße Folie zu bieten.
Die Geschichte bietet nicht nur einen interessanten Aufhänger, mit
den merkwürdigen Paralellen zwischen den Romanen des Autors Glen
Snider und einer Mordserie, sie kippt auch, mit einem
spektakulären, aber geheimnisvollen Katastrophenszenario. Trotz
"Auftaktfolge" wird hier schon inhaltlich sehr viel geboten. Auch wenn
man die Ziele der Handlung noch nicht kennt, wirkt hier alles sehr gut
strukturiert, so dass man hier deutlich den Eindruck hat, dass hier
ausschließlich inhaltliche Geheimnisse zu ergründen sind und
diese nicht nur formal, beziehungsweise als Merkmal der Inszenierung
gelten.
Bei der Umsetzung fällt schon mal das im Gegensatz zu
"Experiment Zero" deutlich größere Ensemble auf. Die
entsprechend größere Herausforderung an Skript und Regie
wurde nicht nur angenommen, sondern auch gut bewältigt. Das
Ensemble stimmt in den Figuren, soweit man ihre Funktion zum jetztigen
Zeitpunkt schon einordnen kann. Sehr gut gefallen hat mir hier
insbesondere Bert Stevens, der als mürrischer Autor Glen Snider
eine sehr hörenswerte Performance abliefert.
Auch beim Sounddesign hat man nun deutlich mehr Hintergründe
auszufüllen. Aber auch hier gibt man sich keine Blöße.
Ein sehr durchdachtes und in sich stimmiges Musikkonzept, das sich
stets auf Tempohöhe der Handlung bewegt, bildet die
Grundlage. Dazu gibt es eine sehr passende Vergeräuschung, die
insbesondere zum Finale hin sehr viel des Geschehens transportieren
muss, dies eben aber auch kann.
Mit "Der Fluch (1) Schatten über Port Hardy" beweisen Falk T.
Puschmann und Dennis Schuster, dass "Experiment Zero" kein Einzelfall
war und man in der Lage ist, auch ein in Ensemble und Szenario
umfangreiches Hörspiel in einer sehr ansprechenden Form zu
präsentieren. Hier können nicht nur ausgewiesene Freunde des
Mystery-Genres gerne mal ein Ohr riskieren.
Meine
Wertung: + + + + |
Exclusiv
bei
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