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Horchposten 1941
post podsluschiwanija - ? ????? ?????

ein Hörspiel von Jochen Langner, Andreas von Westphalen, DLF / WDR / Radio Echo Moskau 2017


⏰ 107 Min.

🎬 Regie: Jochen Langner, Andreas von Westphalen, Sergey Buntmann

Die Belagerung von Leningrad im Zweiten Weltkrieg dauerte 900 Tage und kostete mehr als eine Million Menschen das Leben. Das deutsch-russische Gemeinschaftsprojekt "Horchposten 1941 ? ????? ?????" versammelt teilweise unveröffentlichtes Material in einer vielstimmigen akustischen Collage.

Nach dem Beschluss Hitlers sollte mit Leningrad ein Zeichen gesetzt und die Stadt dem Erdboden gleich gemacht werden. Aber auch für die sowjetische Seite hatte die Stadt Symbolcharakter - das ehemalige Sankt Petersburg galt als Tor zu Europa und war darum Stalin höchst verdächtig. "Wir wurden zweifach belagert", schrieb ein russischer Zeitzeuge, "von Innen und von Außen".
Das Material des Hörspiels besteht aus authentischen russischen wie deutschen Dokumenten: Briefe und Tagebücher, Zeitungsmeldungen oder offizielle Verlautbarungen lassen Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen in und außerhalb Leningrads lebendig werden. Erzählt wird von Zivilisten und Soldaten, von Opfern und Tätern, Deutschen und Sowjets zwischen den Fronten von Nationalsozialismus und Stalinismus. Deutsche und russische Schauspieler geben dem Dialog, dem Zuhören und Verstehen der verschiedenen Erinnerungen, Kulturen und Generationen ihre Stimme.

"Die Blockade", Teil 1 des zweiteiligen Hörspiels, schildert den Krieg als Zustand: Das quälende Ausharren in der eingeschlossenen Stadt, die unerbittliche Strategie der Belagerung und die Durchhalte-Parolen.

Der zweite Teil des Hörspiels, "Der Marsch", folgt der Bewegung des Krieges: dem Vormarsch des nationalsozialistischen Vernichtungskriegs und der Gegenbewegung der Roten Armee von Moskau bis Berlin.

"Horchposten 1941 ? ????? ?????" ist ein deutsch-russisches Gemeinschaftsprojekt, das in beiden Ländern im Radio gesendet und als begehbare Klanginstallation präsentiert wird.

Unterstützt wurde das Projekt vom Auswärtigen Amt, der Friedrich-Ebert-Stiftung Moskau, der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und der ZEIT-Stiftung.


Ursendung: 17.05.2017

Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 17.05.2017

📥 Link zum Download


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