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Die große Hörspiel-Edition der Romantik

Hörspielbearbeitung - ein Hörspiel von Achim von Arnim, Clemens Brentano, Joseph von Eichendorff, Friedrich de la Motte Fouqué, E. T. A. Hoffmann, Novalis, Ludwig Tieck, DAV 2022


⏰ 846 Min.

🎬 Regie: Gert Westphal, Ulrich Gerhardt, Heinz von Cramer, Norbert Speer, Patrick Blank, Benno Schurr, Horst Liepach, Otto Kurth

Technische Realisierung: Karl-Heinz Stevens, Angelika Brochhaus Günther Kasper, Gabriele Röhrig, Gisela Kuschnierz, Manfred Täubert, Jutta Kaiser, Wolfgang Rein, Andrea Gress, Jürgen Meinel, Gert Westphal, Friedrich Wilhelm Schulz, Marlies Kranz

Regieassistenz: Alexander Schuhmacher,

🛠 Bearbeitung: Hellmut von Cube, Ulrich Gerhardt, Heinz von Cramer, Andreas Scheinert, Willi Sagert, Alfred Marquardt, Reimund Frenzel, Rainer Schwarz, Bastian Müller, Gert Westphal

🎼 Musik: Bernd Scholz, Rainer Bredemeyer, Georg Katzer, Hermann Keller, Werner Haentjes, Bernd Scholz, Hans Rosbaud, SWF-Orchester

🎤 Mit: Harald Braun, Erik Schumann, Hilde Mikulicz, Gustl Halenke, Max Mairich, Ingrid Pan, Walter Richter, Gisela Litz, Pinkas Braun, Traute Rose, Robert Dietl, Hans Dieter Zeidler, Hans Helmut Dickow, Carlos Werner, Karl Renar, Kurt Horwitz, Nicole Heesters, Gert Westphal, Herbert Schimkat, Engelbert Queitsch, Frank Scharf, Ulrich Goetsch, Paul Dättel, Rudolf Siege, Robert Rathke, Ernst Ehlert, Sigrid Funke, Ursula Sieg, Alf Reigl, Anna Smölik, Hannes Schütz, Lothar Timm, Gisela Fischer, Georg Weissbarth, Dieter Eppler, Margot Velder, Ernst Saldeck, Therese von Avanchini, Ilsemarie Schnering, Angela Winkler, Jens Harzer, Wolfgang Michael, Matthias Haase, Thomas Lang, Donata Höffer, Grete Wurm, Hans Diehl, Michael Thomas, Curt Bock, Lothar Ostermann, Fritz Bachschmidt, Viktor Neumann, Anne Wehner, Hanna Köhler, Thessy Kuhls, Sabine Niethammer, Marianne Lochert, Tillmann Braun, Reinhart Firchow, Ernst August Schepmann, Moritz Stoepel, Roman Kaminski, Horst Hiemer, Karin Gregorek, Michael Gwisdek, Hans Knötzsch, Franziska Troegner, Corinna Harfouch, Ulrike Hanke-Hänsch, Birgit Frohriep, Ingeborg Medschinski, Gisa Stoll, Monica Bielenstein, Jörg Panknin, Barbara Schnitzler, Ulrich Voß, Ruth Glöss, Klaus Mertens, Walter Wickenhauser, Harald Warmbrunn, Eberhard Prüter, Kornelia Boje, Klaus Barner, Christian Koerner, Sabine Arnhold, Wolfgang Höper, Mark Oliver Bögel, Eva Derleder, Hubertus Gertzen, Margarete Salbach, Andrea Hörnke-Trieß, Sebastian Hufschmidt, Alfred Marquart, Katharina Müller, Heinrich Giskes, Udo Schuster, Christine Davis, Horst Hildebrandt, Sandrine Guiraud, Berth Welsselmann, Andreas Sindermann, Walter Laugwitz, Michel Bonneau, Jürgen Hentsch, Peter Reusse, Wolfgang Brunecker, Volkmar Kleinert, Simone von Zglinicki, Peter Dommisch, Kristof-Mathias Lau, Erla Prollius, Hilde Weissner, Michael Degen, Manfred Georg Herrmann, Hansjörg Felmy, Wilhelm Pilgram, Leonhard Steckel, Karl-Heinz Fiege, Günther Ungeheuer, Wera Petersohn, Hans Fuchs, Rudolf Melichar, Erwin Linder, Curt Faber, Alois Garg, Irmgard Först, Margot Ziegler, Harry J. Bong, Rudolf Kleinfeld-Keller, Rudolf Schlamminger, Kurt Ebbinghaus, Carla Neizel, Wolf Schlamminger, Hans-Peter Thielen, Wolfgang Schirlitz, Gerhard Becker, Manfred Idem, Fritz Leo Liertz, Klaus-Dieter Pittrich, Joachim Richert, Anton Ippen, Franz-Josef Steffens, Jürgen Goslar, Klaus Kammer, Otto Collin, Heinz Klevenow, Gisela Zoch, Joana Maria Gorvin, Arthur Mentz

Mal zauberhaft, mal schauerlich, immer überraschend modern – kaum eine Epoche der deutschen Literatur ist so vielfältig wie die Romantik. Es entstanden sowohl die ersten Detektivgeschichten als auch viele der schönsten Märchen. Die Beschäftigung mit solch scheinbar gegensätzlichen Themen ist der Kern dieser Epoche: Romantische Schriftsteller suchten das Einzigartige im Geläufigen; das Mystische im Alltäglichen; das Bezaubernde im Schauerlichen. Diese Hörspiel-Edition bietet einen Einblick in die das Schaffen der bekanntesten deutschen Romantiker: zauberhaft-verspielte Märchen, spannende Mordfälle und atmosphärisch vertonte Gedichtzyklen. Die Box enthält: Achim von Arnim: Isabella von Ägypten, WDR 1990 Clemens Brentano: Das Mädchen aus dem Blumentopf, Rundfunk der DDR 1985 Joseph von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts, BR 1957 Joseph von Eichendorff: Das Marmorbild, SWF 1953 Friedrich de la Motte Fouqué: Undine, Rundfunk der DDR 1980 E.T.A. Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi, SWR 2001 E.T.A. Hoffmann: Der goldene Topf, Rundfunk der DDR 1979 Novalis: Hymnen an die Nacht, Deutschlandfunk 2008 Ludwig Tieck: Vittoria Accorombona, WDR 1964 Ungekürztes Hörspiel mit Gert Westphal, Corinna Harfouch, Jens Harzer

Aus dem Leben eines Taugenichts (Joseph von Eichendorff) BR 1957
Der Sohn eines fleißigen Müllers ist ein Träumer und hält vom Geigenspiel mehr als von lohnbringender Arbeit. Darum entlässt ihn der Vater gern in die Welt, auf dass sie ihm den Kopf zurechtsetze: ein junger Mann auf Reisen, Damen und Dummheiten, Wien und Italien und Prag, und: deutscher Wald, Mondnächte, geheimnisvolle Schlösser, Herz und Schmerz und allerlei prächtiger Übermut, Flur und Natur. Zum guten Schluss seiner Wanderschaft beschert ihm das Schicksal, das den Kindern der Romantik immer hold war, nicht nur eine schöne Frau, sondern auch noch ein Schloss...

Hymnen an die Nacht (Novalis) DLR 2008
Novalis‘ „Hymnen an die Nacht“ sind ein literarisches Experiment mit dem Äußersten, das für den Menschen denkbar ist. Ein Versuch, in der Kunst Glauben zu begründen und in der Verbindung von Liebe und Tod einen Akt des Transzendierens zu finden.

Mit den Augen eines Geistersehers hat Novalis im Herbst des Todesjahres seiner Verlobten Sophie von Kühn 1797 mit der Niederschrift der Verse seiner „Hymnen an die Nacht“ begonnen, deren Prosafassung 1800 in der Literaturzeitschrift „Athenäum“ erschienen. Mystische Visionen beschwören die Grenze zwischen Leben und Tod jenseits vom Tage, von Licht und Bewusstsein. Wie der Tod ist für Novalis die Nacht „das romantisierende Prinzip des Lebens“.

Isabella von Ägypten (Achim von Arnim) WDR 1990

Achim von Arnims "Isabella von Ägypten" ist eines jener literarischen Werke, auf deren Einzigartigkeit - unter Eingeweihten - häufig hingewiesen wird. Isabella, Tochter des legendären Zigeunerfürsten Michael, der zu Anfang der Erzählung unschuldig hingerichtet wird, ist ausersehen, das zerstreute Volk der Zigeuner nach Ägypten zurückzuführen. In einem einsam gelegenen, gespenstischen Haus an der Schelde lebt Isabella mit der alten Braka. Sie begegnet dort dem jungen Erzherzog und späteren Kaiser Karl, der sich in sie verliebt. Mit Hilfe eines Alrauns, den sie selbst nach Anweisungen von Hexen- und Zauberbüchern ins Leben ruft, gelangt sie in den Besitz eines Schatzes. So kann sie, als edle Dame verkleidet, nach Gent gehen, um den Erzherzog zu gewinnen. Isabella, die Karl ihre wahre Abstammung gesteht, erhält seine Zusicherung, daß ihr Volk frei sei und unter seinem Schutz stehe. Dennoch verzichtet sie am Ende auf eine Heirat mit Karl und macht sich heimlich mit ihrem Volk auf den Weg nach Ägypten. Achim von Arnim (1781-1831) wurde vor allem durch die gemeinsam mit Clemens von Brentano herausgegebene Volksliedersammlung "Des Knaben Wunderhorn" bekannt.

Das Mädchen aus dem Blumentopf (Clemens Brentano) Rundfunk der DDR 1985
Ein Hörspiel nach der Erzählung "Das Myrthenfräulein" von Clemens Brentano. Im Porzellanstaat ist das Kinderkriegen abgeschafft. In so eine zerbrechliche Welt kann man doch keine Kinder setzen. Da wächst einem Töpferehepaar ein kräftiger Myrtenbaum heran. Der Prinz des Porzellanstaates entdekt in dem Baum ein entzückendes Fräulein. Es gibt Tod und Angst und Zerstörung für unsere Helden, aber aus der Liebe der Beiden entsteht ein Kind und dieses Kindchen zerschreit den Staat. Ganz von vorn will der Prinz anfangen.

Undine (Friedrich de la Motte Fouqué) Rundfunk der DDR 1980
Der Ritter Huldbrand gerät nach gefährlichen Irrwegen durch den Zauberwald auf eine Landzunge und trifft dort die Nixe Undine. Er setzt sich über alle Vorurteile seines Standes hinweg und heiratet die schöne Undine, die durch die Liebe eine Seele erhält. Als der Ritter an den Hof zurückkehrt, wird Undine wegen ihrer wahrhaft menschlichen Eigenschaften zum Außenseiter. Der Ritter verstößt sie zugunsten der herzoglichen Pflegetochter Berthalda, um sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Undine muss, einem Gesetz der Wassergeister folgend, den untreuen Geliebten töten.

Das Fräulein von Scuderi (E. T. A. Hoffmann) SWR 2001
"Das Fräulein von Scudéri" ist eine der berühmtesten Erzählungen der deutschen Literatur - und eine der ersten Kriminalgeschichten. Ein ältliches Fräulein, eine im Frankreich des vierzehnten Ludwig berühmte Verfasserin endloser und sehr preziöser Romane, löst einen aufsehenerregenden Kriminalfall: Auf den nächtlichen Straßen von Paris werden Männer ermordet und ausgeraubt. Gier herrscht in jener Zeit - Giftmischerinnen werden beauftragt, Morde begangen, die Bevölkerung in Unruhe versetzt. Die Polizei ist hilflos. Als der Goldschmied Cardillac ermordet aufgefunden wird, hat man schnell einen Schuldigen zur Hand: seinen Gesellen. Aber war er es wirklich? In drei Folgen erzählt Alfred Marquart die Geschichte dieses Verbrechens aus Geldgier (und mehr) und verwebt die Vorlage E.T.A. Hoffmanns mit der Realität der Zeit des Sonnenkönigs.

Der Traum vom Glück oder Der goldene Topf (E. T. A. Hoffmann) Rundfunk der DDR 1979
E. T. A. Hoffmanns Märchen "Der goldene Topf" markiert einen der Höhepunkte deutscher Kunstmärchendichtung. Magisch-spukhaft-fantastische Elemente verschmelzen mit der realistischen Alltagswelt und wollen die Fantasie des Hörers um außergewöhnlich zauberhafte Impulse und Situationen bereichern.

Vittoria Accorombona (Ludwig Tieck) WDR 1964
Der historische Roman "Vittoria Accorombona", den Tieck 1840 schrieb, schildert das abenteuerliche leben der 1585 ermordeten Herzogin Virginia von Bracciano, die unter dem Pseudonym Vittoria Accorombona als Dichterin der italienischen Renaissance bekannt wurde. Dieses Alterswerk Tecks weist formal und in seiner geistigen Haltung bereits über die Romantik hinaus in den bürgerlichen Realismus des 19. Jahrhunderts.

Das Marmorbild (Joseph von Eichendorff) SWF 1953
Von dieser Erzählung sagte ihr Verfasser, Joseph von Eichendorff, als er sie zur Veröffentlichung anbot, er betrachte sie nur "als einen Spaziergang in amtsfreien Stunden ins Freie hinaus". Diese Aussage ist allzu bescheiden. Wohl ist die Unbeschwertheit des Naturerlebnisses ein Element auch dieses Werkes. Aber sein Gehalt geht weit darüber hinaus. Der Edelmann Florio wird auf seiner Reise zum Helden eines Geschehens, in dem der Dichter auf romantisch-märchenhafte Weise die alte abendländische Fabel vom Venusberg und seiner Verlockung behandelt. "Die Lust hat eigenes Grauen", sagt ein Vers Eichendorffs. Sie hat es, weil in ihr die Gefahr des Zerstörenden lauert. Diese Gefahr hat die Maske sinnlicher Schönheit, deren Symbol die Venus ist. Von dem zur dämonisch kokettierenden Dame verwandelten Bildnis der heidnischen Göttin wird Florio genarrt und bezaubert. Aus dieser spukhaften Welt der Bedrohung rettet sich Florio aber am Ende durch seine Reinheit und Frömmigkeit. So mündet die Erzählung in Eichendorffs Überzeugung, daß diese Elemente stärker sind als die Macht der Finsternis. Es war das Ziel der Funkfassung von Gert Westphal, die Ursprünglichkeit des Originals zu vermitteln. Als Voraussetzung dazu mußte die Form in ihrer Verbindung aus Bericht und Dialog bewahrt bleiben.


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Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 16.03.2022


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